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10.06.2020 - 10.06.2020
Die neuen Todsünden - Sieben Kurzdramen europäischer Autorinnen
Beschreibung

Wo verrät das auf hohen Idealen errichtete Europa seine eigenen Prinzipien und Maximen? Können uns künstliche Intelligenz und Robotik vielleicht ohne moralische Verwerfung Wirtschaftswachstum bringen? Zeigt nicht der Anstieg an biologisch produzierten Lebensmitteln, dass wir sehr wohl ein Bewusstsein für Genuss mit Gewissen haben, oder ist alles nur grüne Augenwischerei?

Was bedeutet Religion für uns in einer Zeit, in der Selbstmordattentäter*innen neben dem eigenen Leben auch das unschuldiger Menschen opfern? Auf welcher Ebene des Geschäfts müssen wir heute nach Moral fragen – auf der der Produktion oder auf der der Konsument*innen, die wider besseren Wissens zu Produkten aus unmoralischer Produktion greifen?

Sieben Autor*innen aus dem europäischen Raum schreiben für das SCHAUSPIEL je ein kurzes Stück zu einer von Gandhis Todsünden aus heutiger Perspektive. Schauspieldirektorin Anna Bergmann verwebt die Texte zu einem großen Ensembleabend für die 25. EUROPÄISCHEN KULTURTAGE 2020, in dem es nicht nur um Sünden, sondern auch um die Stärken Europas geht. Für das Bühnenbild zeichnet der bildende Künstler Stefan Strumbel verantwortlich, unter anderem bekannt durch seine verfremdeten Kuckucksuhren und die spektakuläre Umgestaltung der Kirche in Goldscheuer bei Offenburg. Zu Strumbels Sammlern gehören Karl Lagerfeld und Hubert Burda.

REGIE Anna Bergmann BÜHNE Stefan Strumbel MITARBEIT BÜHNE Julia Katharina Berndt KOSTÜME Lane Schäfer, Wicke Naujoks DRAMATURGIE Nele Lindemann

 

Reisepreis pro Person (inkl. Fahrt, Eintritt und Einführung im Bus): € 35,00

 

 

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