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03.08.2019 - 03.08.2019
Von Henri Matisse bis Luise Bourgois Kunsthalle Würth
Beschreibung

Als Weltmetropole der Kunst zieht Paris die internationale Kunstszene in ihren Bann. Und so setzt die Ausstellung dieser erstklassigen Pariser Sammlung, die von der frühen Moderne bis zur Gegenwart reicht, bereits um 1900, rund um den am damaligen Stadtrand gelegenen Hügel Montmarte ein. „Das dörfliche Viertel ähnelt einem riesigen Atelier voller ärmlicher Bohémiens“, heißt es über den verrufenen Bezirk.

Zur selben Zeit entdecken Henri Matisse, Malergenie und Antipode Picassos, André Derain, Maurice de Vlaminck und Raoul Dufy die Farbe als autonome Sprache. Sie verleihen ihren Leinwänden eine derartige Ausdruckskraft, dass sie 1905 als „wilde Bestien“ (fauves) bezeichnet werden.

Nach dem Ersten Weltkrieg verlagert sich der Schwerpunkt der Künstlerszene nach Montparnasse. Dieses Viertel südlich der Seine zieht zahlreiche Maler und Bildhauer aus anderen Ländern an, welche später als „Ecole de Paris“ bezeichnet werden: u. a. den Italiener Amedeo Modigliani, die Russen Marc Chagall, Ossip Zadkine und Chaim Soutine sowie den Polen Moïse Kisling.

Was dann folgt, die faschistische Verfolgung von Künstlern und Kunst der Moderne, macht auch vor Paris nicht halt. Doch auch unter schwierigsten Bedingungen schreiben die KünstlerInnen ihre Geschichte fort. Nach den dunklen Jahren der Besetzung wird das Viertel von Saint-Germain-des-Prés zum Symbol des befreiten Paris. Ein mythischer Ort, an dem künstlerische und literarische Strömungen in einer explosiven Atmosphäre zusammentreffen. Kunstgalerien vermehren sich. Auch die Gegenwartskunst ist mit starken Positionen, etwa mit urbanen Situationen der international vielbeachteten Fotografin Valérie Jouve vertreten. Sie untermauern, dass das Musée d'Art moderne de la Ville de Paris zweifellos auch zu den führenden Häusern zeitgenössischer Kunst gehört.

Die mit 200 Leihgaben bislang umfänglichste Präsentation der Pariser Sammlung außerhalb der eigenen vier Wände entfaltet einen aufschlussreichen Gang durch die Kunstgeschichte der Moderne aus Pariser Sicht. Sie spiegelt zugleich die Identität des Musée d’Art moderne wieder, dessen Sammlung sich auch durch große Schenkungen von Sammlern, Künstlern und Galeristen entwickelt hat.

 

Fahrt inklusive Führung vor Ort € 39,00 pro Person.

 

 

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